Projektmanagerin · Cultural Curator

Yu Li

„Wo Worte enden, beginnt Musik – und öffnet einen Raum für Menschlichkeit.“

Für Yu Li ist dieser Raum ein Ort der Begegnung, den sie seit vielen Jahren mit feinsinnigem Gespür und internationaler Erfahrung gestaltet.

Auf einer fundierten akademischen Basis in Verwaltungswissenschaft, Internationalen Beziehungen und Kommunikationswissenschaft – bereichert durch politische Praxis im Deutschen Bundestag – entwickelt sie strategische, kulturpolitisch reflektierte Konzepte, die künstlerische Vision und gesellschaftliche Verantwortung verbinden.

Seit über zwei Jahrzehnten initiiert und realisiert Yu Li internationale Musikprojekte von außergewöhnlicher Strahlkraft. Sie arbeitet weltweit mit führenden Orchestern, Ensembles, Opernhäusern und Festivals zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, BBC Symphony Orchestra, die Orchestre Philharmonique de Radio France sowie das China National Performing Arts Orchestra. Künstlerinnen und Künstler aus Klassik, Weltmusik und Jazz begleitet sie einfühlsam beim Aufbau ihrer Karrieren und der Entfaltung ihrer künstlerischen Identität.

Mit der von ihr 2006 gegründeten AsianArt Management schafft sie kulturelle Brücken und entwickelt Programme, die Kunst, Gesellschaft und transkulturellen Dialog in einem gemeinsamen Resonanzraum vereinen. Ensembles unter ihrer Betreuung wurden unter anderem mit dem ECHO Klassik und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Türkischen Musikakademie entwirft sie Projekte, die künstlerische Exzellenz, kulturelle Selbstverortung und gesellschaftliche Wirkungskraft harmonisch miteinander verbinden.

Neben ihrer kuratorischen Arbeit widmet sich Yu Li der Lyrik. Ihre Gedichte wurden unter anderem im Deutschlandradio vorgestellt. Sie engagiert sich leidenschaftlich für den kulturellen Austausch zwischen Europa und Asien und ist seit vielen Jahren ehrenamtliches Jury-Mitglied in der dezentralen Kulturarbeit in Schönberg.